Ein Tisch, an dem jeder seinen Teller selbst zusammenstellt, ist eine der entspanntesten Arten zu essen. Der Gastgeber muss nicht raten, was wem schmeckt, und die Gäste bekommen genau das, was sie mögen. Es eignet sich für Familien mit kleinen Kindern, für Runden mit unterschiedlichen Vorlieben und für alle, die keine Lust auf ein langes Menü haben. Das Prinzip ist immer gleich: viele Zutaten, wenig Aufwand.
Die Grundlage ist eine Basis, die für alle passt, etwa Brot, Reis, Nudeln, Kartoffeln oder Fladenbrot. Daneben stehen Schüsseln mit verschiedenen Beilagen: rohes und gegartes Gemüse, Salat, Käse, Soßen, Kräuter und Nüsse. Wer möchte, stellt dazu etwas Warmes, wie gebratenes Fleisch oder eine Bohnenpfanne. Jeder nimmt sich, was er mag, und baut sich damit einen Teller oder ein belegtes Brot.
So bleibt der Tisch übersichtlich
Stellen Sie jede Zutat in eine eigene Schüssel mit einem eigenen Löffel. Das hält die Sachen sauber und getrennt, was auch für Gäste wichtig ist, die bestimmte Dinge nicht essen. Ein kleines Schild neben der Schüssel zeigt, was sie enthält. Fragen Sie vorher, ob jemand Allergien hat oder etwas meidet, und richten Sie den Tisch so ein, dass diese Person sicher zugreifen kann.
Ordnen Sie den Tisch so, dass ein Rundweg entsteht. Die Teller stehen am Anfang, danach kommt die Basis, dann die Beilagen und ganz am Ende die Soßen. So bildet sich keine Schlange, und niemand steht im Weg. Bei kleinen Kindern helfen Erwachsene beim Auffüllen, oder die Schüsseln stehen so, dass die Kinder gut herankommen.
Kalte Speisen bleiben möglichst kühl, warme Speisen möglichst warm. Stellen Sie deshalb nicht alles auf einmal auf den Tisch, sondern füllen Sie nach, wenn eine Schüssel leer wird. Der Rest bleibt in der Küche. Das schont die Vorräte und sorgt dafür, dass alles frisch bleibt, auch wenn sich das Essen etwas länger hinzieht. Ein Nachtisch kann später auf dieselbe Weise folgen.
Ein solcher Tisch macht auch Kindern Spaß. Sie dürfen ausprobieren, entscheiden selbst und lernen dabei, was ihnen schmeckt. Wer nur wenig nimmt, kann später noch einmal zugreifen. Am Ende bleiben vielleicht Reste, die sich am nächsten Tag gut verwerten lassen. Ein Tisch zum Selberbauen ist also nicht nur bequem, sondern auch sparsam und gemütlich.